|
Die Geldanlage in Festgeld ist den meisten Kleinanlegern in Deutschland zu unflexibel - in unsicheren Zeiten, in denen die Angst um den Arbeitsplatz die Anlageentscheidungen entscheidend mitbestimmen, ist die Flexibilität und Sicherheit einer Geldanlage das absolut wichtigste Kriterium. Dabei vertrauen dann die meisten Anleger auf das altbewährte Sparbuch - sehr große Sicherheit und eine sehr gute Flexibilität sind die Markenzeichen dieser beliebten Geldanlage.
Dennoch ist die Geldanlage auf dem Sparbuch eine ruinöse Angelegenheit: während die Inflation im Jahr 2007 bereits auf sehr hohe 2,3% im Jahresschnitt anstieg, verliefen die ersten Monate im Jahr 2008 in noch deutlich schlechteren Regionen: 2,8% Inflation allein im Februar. Die Zinsen auf das Guthaben beim Sparbuch belaufen sich in der Regel auf etwa 0,50% p.a. - die Geldentwertung schreitet also erheblich schneller vorran, als das Sparbuch Zinsen erwirtschaftet.
Wer nicht jeden Tag auf dem Sparbuch Geld verlieren will, sollte daher die Alternativen prüfen: etwa das Tagesgeld - hier erhält man durch Ausnutzung von Neukundenaktionen durchaus 6% p.a. aufs Tagesgeld. Auch die Absicherung spricht für sich: die Banken sichern die Einlage beim Tagesgeld meist zu 100% ab. Da das Guthaben täglich verfügbar ist, stellt das Tagesgeldkonto damit eine der besten Geldanlagen dar.
Eine weitere Alternative wäre ein hochverzinstes Girokonto - auch hier kommt man bei manchen Banken auf mehr als 4% Zinsen pro Jahr - dies aber nur bei Banken, die kein seperates Tagesgeldkonto anbieten. Die Einlagensicherung ist hier natürlich ebenfalls vorbildlich und die Flexibilität durch Nutzung von EC-Cash/Maestro nochmals besser als beim Tagesgeld. |