Seit einiger Zeit bildet sich im Forex Trading eine neue Analysemethode heraus. Sie erweitert die bisherigen fundamentalen und technischen Ansätze des Forex Markt. Die so genannte Behavioral Finance ist eine verhaltensorientierte Kapitalmarktanalyse. Sie versucht das Verhalten von Forex Tradern am Forex Markt mit Erkenntnissen aus der Psychologie und Verhaltensforschung zu erklären.
Forex Trader, die nach der Methode der Behavioral Finance agieren, gehen von einem beschränkt rationalem Verhalten der Marktteilnehmer am FX Markt aus, die unter anderem von Emotionen beeinflusst werden. Die größten Fehler, die Einsteiger in das Forex Trading begehen, sind das Festhalten von Verlierer-Positionen am Forex Markt und das zu schnelle Abstoßen von Gewinnpositionen. Angst spielt bei Forex Einsteigern eine große Rolle. Die Angst, dass Positionen aufgrund bestimmter Forex Signale wieder ins Minus drehen könnten, schaltet das rationale Verständnis der Forex Trader aus. Die Positionen werden zu früh am Forex Markt geschlossen. Die so genannte Einstandspreisorientierung ist dabei nur eine von vielen Erkenntnissen der Behavioral Finance. Forex Trader, die diese Erkenntnisse in ihre Analyse des Forex Markt und in ihr Forex Trading integrieren, können die typischen psychologischen Fallen vermeiden und ihre eigenen Erfolgschancen am Forex Markt bedeutend steigern.
Die Behavioral Finance hilft dem Forex Trader aber nicht nur eigene Schwächen frühzeitig zu erkennen, sondern auch Übertreibungen am FX Markt für sich zunutzen. Grundlage dafür ist die Sentiment-Analyse, die ein Bild von der Stimmung und den Erwartungen der Forex Trader am Forex Markt abbildet. Die Analyse und Interpretation für das eigene Forex Trading dieser meist wöchentlichen Umfragen ist sehr komplex und wird daher nur von erfahrenen Forex Tradern angewandt.
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