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Legt man sich heutzutage ein Handy zu, kann man unter einer Vielzahl verschiedener Modelle auswählen, die den eigenen Bedürfnissen angemessen sind. Hat man sich ein teures Modell zugelegt ist es sinnvoll, über einen Versicherungsschutz nachzudenken um eine eventuelle Beschädigung oder den Verlust des mobilen Telefons finanziell abzumildern. Wie bei anderen Arten von Versicherungen kann man über die Deckung und den Versicherungsschutz und somit über die Höhe der Prämie entscheiden. Eine Handyversicherung deckt – je nach Anbieter und Versicherungsumfang – im Basictarif Schäden bei Diebstahl/einfacher Diebstahl, Einbruchdiebstahl (inkl. Kfz) durch Bedienungsfehler oder unsachgemäße Behandlung sowie Kurzschluss, Unfall, Überschwemmung, Raub und Stoß-, Fall- und Sturzschäden ab.
Bei den meisten Anbietern wird der Versicherungsschutz hierfür in Paketform angeboten. Als zusätzliche Leistungen können auch ein Leihgerät, die Übernahme der Transportkosten und die Erstattung von Telefonkosten mitversichert werden. Obwohl einzelne dieser Grundgefahren auch häufig von der Hausratversicherung abgedeckt werden ist es sinnvoll, z. B. sich gegen einen einfachen Diebstahl des Handys, der nicht von der Hausratversicherung getragen wird, abzusichern. Die Voraussetzungen für den Versicherungsschutz sind in den jeweiligen Versicherungsbedingungen nachzulesen um eine Schadensübernahme nicht durch grobe Fahrlässigkeit zu gefährden.
Meist beinhaltet der Versicherungsschutz eine gewisse Selbstbeteiligung pro Schadensfall, die Prämien für eine Handyversicherung sind jedoch mit monatlich zwischen ca. 1,50 und 8,00 € als relativ gering anzusehen - im Hinblick auf die Kosten für die Neuanschaffung eines Handys.
Ob man sich nun für oder gegen eine Handyversicherung entscheidet, hängt in der Regel vom Wert und dem Gebrauch des eigenen Handys ab. Wer nur ein älteres Handymodell sein Eigen nennt und bei einem Verlust ohnehin keinen größeren Wertersatz erhalten würde, sollte sich den Abschluss der Handyversicherung überlegen – es könnte womöglich sein, dass die monatlichen Versicherungskosten schlussendlich teurer sind als der Ersatz in einem Schadensfall.
Sich zu informieren und verschiedene Anbieter zu vergleichen, trägt zu einer Entscheidung jedoch wesentlich bei.
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